Spekulanten vs. Hodler: Bitcoin unter Verkaufsdruck

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Im gleichen Tempo, wie der Bitcoin zum Allzeithoch marschierte, geht es aktuell in entgegensetzte Richtung. Der Markt kühlt sich nach den heißen Wintermonaten wieder ab. Angesichts der sich überschlagenden Kursrallye der letzten Wochen ist eine Verschnaufpause auch bitter nötig.



Auf der Bitcoin-Welle surfen

Zur Verdeutlichung: In nur einem Monat hat Bitcoin von unter 20.000 auf über 40.000 US-Dollar zugelegt – ein gesundes Wachstum sieht anders aus. Nachdem Bitcoin zunächst einige Monate brauchte, um aus der Deckung zu kommen, hat sich nach Erreichen der symbolischen 20.000er-Marke schlagartig ein Hype gebildet, der Ähnlichkeiten zur Blasenbildung 2017 zeigte. Waren es nach dem Corona-Crash 2020 an erster Stelle institutionelle Investoren, die die Zeichen früh erkannten und ihre BTC-Vorräte zu günstigen Konditionen auffrischten, rückten in den letzten Wochen auch immer mehr Kleinanleger nach, die noch schnell auf den vermeintlich bereits abgefahrenen Bitcoin-Zug aufspringen wollten.

Kein Wunder, dass dieses Muster Erinnerungen an 2017 weckt, dem Jahr, in dem Bitcoin zum ersten Mal Bekanntschaft mit 20.000 US-Dollar machte und sich kurz darauf im Krypto-Winter schlafen legte. Müssen sich Anleger also wieder warm anziehen?

 


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Nachhaltiges Marktwachstum

Auch wenn die derzeitige Kursentwicklung Gemeinsamkeiten mit dem Bullenlauf 2017 aufweist, weichen die Verläufe doch stark voneinander ab. Der wohl größte Unterschied zu 2017 ist der BTC-Anlegertypus. Waren es vor drei Jahren vornehmlich Privatanleger, die ihr Glück mit Bitcoin versuchten, hat seither das große Geld seinen Weg in den Krypto-Markt gefunden. Dieses Kapital ist viel nachhaltiger in BTC geparkt als das von Spekulanten.

Vermögensverwalter wie Grayscale oder Unternehmen à la MicroStrategy sind langfristig in BTC investiert, das Anlegerverhalten weit risikoscheuer als das von Kleinanlegern. Die jüngsten Kursturbulenz ging hingegen vornehmlich auf das Konto von Derivatehändlern, die sich verhebelt haben.

Spekulanten vs. Hodler

Daran zeigt sich ein der Kryptowährung inhärenter Konflikt: Der Grabenkampf zwischen Spekulanten und Langzeitinvestoren. Auf der einen Seite diejenigen, die nach der schnellen Mark aus sind, auf der anderen Seiten diejenigen, die sichere Häfen ansteuern. Die große Frage: Kann Bitcoin beides, also Zocker-Asset und stabiler Wertspeicher gleichzeitig sein?

Die Antwort: Jein. Ob Bitcoin beide Funktionen erfüllt, hängt von der Zeitperspektive ab. Auf kurze Sicht dürfte der Richtungsentscheid hart umkämpft bleiben. Zu verführerisch und lukrativ sind Gewinnmitnahmen bei so raschen Kurszuwächsen. Auf lange Sicht dürfte sich ein BTC-Investments für alle, die einen langen Atem haben, aber deutlicher auszahlen.

So haben die alten BTC-Hasen ihr Lehre aus 2017 gezogen und wissen: Nach jeden Tief kommt ein Hoch. Wie die nachfolgende Grafik aus dem Hause Glassnode zeigt, schließt der Prozentwert der in den letzten drei Jahren benutzten Bitcoin allmählich an ATH-Niveau auf. Oder anders: Anleger, die 2017 in das BTC-Ökosystem dazustießen halten ihre Bitcoin auch weiterhin.



Laut Glassnode CEO Rafael Schultze-Kraft spreche das gegen die Annahme, dass Investoren nur auf das nächste Allzeithoch lauern, um schnell Kasse zu machen. Ein kontinuierlich steigender Wert von aktuell 35 Prozent zeigt schließlich an, dass die meisten Anleger ihren Bitcoin auch über einen längeren Zeitraum die Treue halten – oder auf noch größere Gewinnmargen spekulieren. So oder so: Für Käufer bieten sich durch Korrekturen Chancen, Bitcoin nachzukaufen und so dürfte auch der momentane Rücksetzer ein Sprungbrett für den nächsten Aufwärtstrend bilden.


 

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